Sunday, August 20, 2006

Shopping Tour in Cusco

Heute fing der Tag doch mal prima an. Naemlich mit einem ausgedehnten Fruehstueck im Trotamundos Cafe direkt and der Plaza de Armaz im Herzen von Cusco mit Aussicht auf die dort stattfindenden Paraden, Flaggenhissungen und flammenden Reden die gehalten wurden. Danach gings auf die Maerkte (und vorbei an den Kirchen und Kathedralen, die ein bis zwei Euro Eintrittsgeld haben wollten, damit man sich zum hundersten Mal graue Steinwaende und gueldene Altaere begucken kann) um die Daheimgebliebenen mit Andeanischen Kreuzanhaengern, Coca-Schokolade, Alpacatischdecken, Panfloeten, Llamadungmuetzen, T-Shirts und all dem anderen Schnickschnack zu versorgen, den man auf den hiesigen Touriabzockermaerkten so ersteigern kann. Ich hab auch endlich mein Cusquena-Trickot bekommen, um beim naechsten Sportevent (wo ich keinen weissen Anzug tragen muss) meine Verbundenheit zum hiesigen Bier zum Ausdruck zu bringen. Das war bisher daran gescheitert, dass ich eins in L haben wollte (immer vorhanden) und die Nadja eins in M fuer ihren - aeh - Neffen?, aber so kleine Hemdchen gabs in fast keinem Laden. Und wir wollten natuerlich zusammen kaufen, um einen Vielkaeuferrabatt rauszuschinden.

Das mit dem Feilschen klappte mit der Zeit immer besser. Am Anfang liefen Einkaeufe bei mir noch nach dem Motto 'Was, diese Panfloete kostet 10 Soles? Hier bitte!', nachher hab ich die Leute einfach so lange strafend angeschaut und zweifelnd den Kopf geschuettelt, bis sie mindestens 30% nachgelassen haben. Und dann gefragt, wie teuer zwei sind.

Zwischen dem Einkaufswahn und dem Abendessen hab ich schonmal den Rucksack gepackt, um mir die Merharbeit am Montagmorgen zu ersparen, und gegessen wurde leicht oberhalb vom Hotel in einem Restaurant, was wir nachmittags schon ausgespaeht hatten. Da gabs dann ein letztes Mal Forelle in Knoblauch, wieder sehr lecker, ein Abschiedsgeschenk fuer Michael und ein Flaeschchen Dunkelbier fuer meine Wenigkeit. Das aber auch erst nachdem der Kellner mein trauriges Gesicht nach seinem 'no tengo' gesehen hat und nebenan eins geholt hat.

Dafuer gabs im Laedchen unten am Hotel das Bier Viererpackweise und zusammen mit einer Pulle Wein haben wir uns den letzten Abend der Reise dann in unserem Zimmer (war ja ein Zehnerzimmer) versuesst.

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