Monday, August 14, 2006

Puno

Oh je, da sind ja schon wieder einige Tage ins Land gegangen ohne dass ich was geschrieben haette. Vielen Dank aber fuer all das Feedback, mit dem Ihr auf diesen Missstand aufmerksam gemacht habt (not!).

Jedenfalls waren heute Ausfluege rund um Puno angesagt. Erstmal natuerlich ein ueppiges Fruehstueck in der Pension, wo wir einquartiert sind, um 8 Uhr (oder eine Stunde frueher fuer gewisse Leute, die Ihre Uhr nicht auf peruanische Zeit zurueckgestellt haben ;-)) und dann gings per Boot raus zu den Schilfinseln. Das sind im Prinzip grosse schwimmende Inseln aus Schilf, auf denen Leute leben. Heute natuerlich nicht mehr die originalen Ureinwohner, die sogenannten Uros, sondern nur noch deren Nachfahren mit verduenntem Blut, die ein bischen die Traditionen aufrechthalten und versuchen, den Touris das Geld aus der Tasche zu leiern. Hat leider bei uns nicht funktioniert. Trotzdem sind die Inseln recht imposant, etwa einen Meter dick, und meistens recht stabil. Nur an manchen Stellen musste man auspassen, da wurde das Schilf dann schon duenner, weils von unten durchgefault war und man konnte sich nasse Fuesse holen. Zwischendurch sind wir dann noch mit einem Schilfboot (die wohl mittlerweile mit einem Kern aus Plastikflaschen gefertigt werden, um die Haltbarkeit von 10 Monaten aus 2 Jahre zu erhoehen, von einer Insel zur naechsten gepaddelt worden, was eine gemuetliche Angelegenheit war. Natuerlich nicht fuer die Frau am Ruder, aber der tat ein bischen Bewegung auch mal ganz gut.

Am Nachmittag gings dann zu den Grabtuermen von Sallustani. Das sind halt Steintuerme, in denen vornehme Herrschaften samt Ihrer Besitzttuemer und Verwandten und Bediensteten begraben wurden. Aehnlich den aegyptischen Pyramiden, nur kleiner, rund, und oben dicker als unten. Den allgegenwaertigern Grabraeubern und Archeologen zum Dank sind es natuerlich heute groesstenteils nur noch eingefallene runde Steintuerme ohne was drin.

Zum Abendessen gabs heute Pizza. Hmmmm!

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