Wednesday, August 16, 2006

Sacred Valley auf dem Weg nach Ollanta

Donnertstag. Heute ist Donnerstag. Donnertstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Heimflug. Mist, ich brauch nur noch eine Hand, um abzuzaehlen, wie lange wir noch hier sind.

Heute ging es per Kleinbus Richtung Machu Picchu. Mit einem grossen Stop in Pisaq, wo es einige Inkruinen am Berg zu bewundern gab. Und einen Markt mit Souvenirstaenden, wo ich mich mal eingedeckt habe. Nicht mit Souvenirs, aber zwei T-Shirts und eine Wollmuetze mit Ohrenwaermern. Kann man sicher mal irgendwann brauchen. Ausserdem gabs hier Meerschweinchen zu bestaunen. Zum einen in lustigen dreistoeckigen Gehegen, wie sie da emsig durcheinanderlaufen und sichs gutgehen lassen, und zum anderen frisch und knusprig aus dem Ofen.

Die essen hier Meerschweinchen. Hab ich ja schon oft von gehoert, und auf Fotos gesehen, aber so ein ganzes Vieh am Stueck auf dem Tablett aus dem Ofen war mir bisher neu.

Naechster Stop war Ollanta und die Bergfestung Ollantaydingsda. Bamba? Tambo? Die Namen ziehen hier schneller vorbei, als ich sie behalten kann. Haben hier einiges ueber den Terassenbau der Inkas gelernt. Ueberhaupt haben wir einen tollen Reisefuehrer hier. Spricht hervorragend Englisch, weiss wovon er spricht und wuerzt seine Geschichten immer mit einer Prise netter Lebensweisheiten. Sehr nett. Auch wenn ich mit seinen Ansichten ueber die Energien des Unversums und der Menschen und dem ganzen Rest nicht soviel anfangen kann. Aber hauptsache unterhaltsam und verstaendlich.

Abendessen gabs im Restaurant gegenueber vom Hotel in Ollanta. Nett, aber nicht spektakulaer. Ausserdem gabs kein Cerveza Negra, das ist die sehr dunkle Variante vom dem normalen Bier hier. Schmeckt sehr suess und erinnert ein bischen an Malzbier, hat aber die volle Umdrehungszahl. Nach dem Essen hab ich mich dann mit Michael und Markus aufgemacht, noch irgendwo Bier aufzutreiben. Um 9 Uhr war allerdings schon ziemlich tote Hose in dem Ort, und als wir endlich eine Kneipe gefunden hatten, die noch Bier ausschenkte, hat Michael ein Internetcafe gegenueber gesehen und die Bierplaene spontan nach /dev/null gepiped. Dann hab ich halt mit dem Markus alleine die Biervorraete von dem netten Wirt dezimiert, immerhin gabs Dunkles.

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