Ach ja, der Rueckflug.
Gestern morgen aufstehen um 5, grade rechtzeitig als das Wasser wieder angestellt wurde zum Duschen. Gut fuer die, die Samstag abend das letzte Mal geduscht haben ;-) Dann zum Flughafen, einchecken und Sitzplaetze umbuchen, damit auch jede nebem ihrem Liebsten sitzen kann und ab gings Richtung Lima. Und dann Richtung Guayaquil. Und dann Richtung Madrid. Und dann Richtung Frankfurt.
Haben uns ein bischen gewundert, was all der Aufwand mit den Fluessigkeiten und Gels im Handgepaeck sollte. Bis zu Hause hab ich noch gedacht, dass waer eine Spezialitaet der Suedamerikanern, bis ich die ganze Geschichte mit den geplanten Anschlaegen in England gelesen habe. Aber diese Retroaktivitaet ist ja mal wieder typisch fuer das ganze Pack von Sicherheitsexperten: jetzt, wo es jemand versucht hat, stellen sie fest, dass man Sprengstoff auch aus ganz unscheinbaren Sachen im Handgepaeck zusammenmischen kann. Bin ja schon gespannt was passiert, wenn der erste Idiot auf die Idee kommt, den Piloten mit einem ganz fest gerollten Bordmagazin niederzuknueppeln. Dann verschwinden zwar diese ganzen nutzlosen Zeitschriften (wo nicht mal das Bordkinoprogramm anstaendig erklaert wird), aber man darf auch nix mehr zu lesen mit ins Flugzeug bringen. Oder wie waers mit einer spitzen Holzwaffe, die der Metalldetektor nicht sieht? Dann muessen wir demnaechst alle nackt einsteigen. Vielleicht sollte man fliegen einfach ganz per Gesetz verbieten?
Aber ich schweife ab.
Die Fluege waren recht unspektakulaer, mal abgesehen davon, dass bei meinem ersten Ausflug auf die Bordtoilette die Stewardummies ueberzeugt waren, ich wuerde da drinnen rauchen, was sie zunaechst mit heftigem Klopfen und dann durch Oeffnen der Toilettentuer zu unterbinden versuchten. Dass ich ueberhaupt nicht rauche wollten sie mir kaum glauben, als ich, endlich wieder angezogen, die Toilette verliess und erst laengers ausgiebiges Schnuppern hat sie dann wohl ueberzeugt, dass ich die Wahrheit sage. Leider war ich ein bischen perplex um denen mal anstaendig die Meinung zu sagen, dass muss ich wohl mit einem kleinen Beschwerdeschreiben an die Fluglinie noch nachholen.
Die Patricia, ihres Zeichens eingeschfleischte (haha!) Vegetarierin, hat auf allen vier Fluegen die Arschkarte gezogen, vegetarisch stand naemlich nicht auf dem Speiseplan, und selbst auf den allseits vorhandenen Kaesebroetchen lag eine Scheibe Schinken mit drauf. Trotz Michaels Beteuerungen, dass er es explizit fuer sie bestellt haette. Aber bei den Suedamerikanern wundert mich gar nix mehr.
In Madrid hatten wir soviel Aufenthalt, dass wir noch einen Ausflug mit Bus und U-Bahn in die Innenstadt gemacht haben. Fruehstueck, Kathedrale gucken, Sonne geniessen - das uebliche Touriprogramm eben.
Muss ich noch erwaehnen, dass mein Zug von Koeln nach Aachen 20 Minuten Verspaetung hatte? Wohl kaum, das ist ja normal. So um 10 war ich dann jedenfalls endlich zu Hause.
Da bleibt ja nur noch, ein kleines Fazit zu ziehen:
War toll!
So. Dass muss reichen. Und ganz zum Schluss nochmal ein ganz herzliches Dankeschoen an den Michael, der alles fuer uns organsiert und gebucht hat und der aus den Vorgaben von Wave ein tolles Programm gestrickt hat. Alles Gute fuer Deine restliche Zeit da unten, vielleicht bis demnaechst in Deutschland und nochmal: danke!
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