So. Kommen wir nun zum Schluß der Geschichte. Nachdem der Tag ja gestern tatsächlich einigermaßen produktiv war, haben wir ihn dann des abends in der Temple Bar (das ist eine Straße in Dublins Stadtzentrum, wo am Wochenende doch ziemlich der Bär steppt) bei ein paar Guiness ausklingen lassen. Wir, das waren neben mir noch die beiden Kollegen aus Italien und Kroatien, mit denen ich das Büro geteilt habe. Wobei ich der einzige Guinesstrinker war, die anderen beiden haben sich mit Budweiser und Ananassaft(!) über Wasser gehalten. Und in Dublin ist abends richtig was los. Da strömen die Trink- und Tanzwütigen von einer Kneipe zur nächsten, alle drei Meter steht vor einem Pub ein Türsteher und läßt keinen mehr rein weils schon zu voll ist und so sucht man sich dann durch, bis man wieder an einer erreichbaren Theke angekommen ist.
Heute morgen im Hotel war ich dann allerdins trotz meines leichten Katerchens noch verhältnismäßig gut dran. Die Rezeptionistin stand in Tränen aufgelöst hinter der Rezeption und die ganzen Bedienungen im Frühstücksraum liefen gesenkten Hauptes und mit steinerner Miene kaum ansprechbar durch die Gegend. Geht mich zwar nix an, aber ich habe trotzdem mal beim Auschecken den Manager, der inzwischen den Posten an der Rezeption übernommen hat, gefragt, wo denn seine Vorgängerin hin wär, und der hat mir dann gesagt, sie wär krank geworden. Ja. Genau. Aber wie gesagt, geht mich ja wahrscheinlich nichts an, da hab ich mal nicht weiter nachgebohrt.
So gegen zwei hab ich mich dann vom Büro aus ins Taxi gesetzt und mich zum Flughafen aufgemacht. Und da sitz ich jetzt und tipp noch schnell die letzten Zeilen, bevor der Akku leer wird. Und da ja bis nach Hause hoffentlich nicht mehr viel passiert, nenn ich das hier jetzt das Ende der Irland-Geschichte.
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