Obwohl, einen hab ich noch. Den Rückflug. Da hatte ich mal wieder das Glück, am Notausgang zu sitzen, zusammen mit ein paar anderen oberschlauen Deutschen, die total überrascht waren, daß man hier ja tatsächlich Beinfreiheit hat. Den breitesten von denen hatte ich natürlich neben mir sitzen, dessen Schultern quollen gradezu rechts und links über die Armlehnen. Ganz mein Glück. Allerdings hat sich mein Glück diesmal zu meinem Glück ein bischen verrechnet, und wir hatten immerhin den Mittelgang zwischen uns, so war es dann doch noch ganz erträglich. Wer nicht ganz so erträglich war, war der Typ eine Reihe weiter hinten, auf der anderen Seite am Fenster. Erstens quasselte der ohne Punkt und Komma, und wenn er dann doch mal eine Pause machte, dann dauerte es keine zwei Sekunden bis sein Sitznachbar, offenbar ein eingefleischter Masochist, ihm eine Frage stelle und den nächsten Redeschwall auslöste. Und zweitens hatte der eine extrem unangenehme Stimme, die zwar nicht besonders laut, aber trotzdem sehr weittragend war, und die schnitt extrem durch das übliche Flugzeughintergrundrauschen geräuschbrei aus Fluggeräuschen und dem panischen Geschrei der Passagiere.
Rein essentechnisch war der Rückflug ziemlich enttäuschend nach den Businessclass Menus auf dem Hinflug. Es gab zwar ein paar Sandwiches und Getränke, aber die waren wohl nicht im Preis mit drin, sondern die mußten wir selbst bezahlen. Zu wie erwartet eher üppigen Preisen.
So. Und jetzt ist wirklich Ende. Morgen hol ich mir die Katzenviecher wieder.
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