Sunday, November 30, 2008
Isch liebe Deutscheland
War ich solange weg, daß das Sitzen auf fremdem Eigentum inzwischen gesellschaftsfähig geworden ist?
Tuesday, November 25, 2008
Urlaub!
Sunday, November 23, 2008
Footzooming Bangalore
Saturday, November 22, 2008
Hard Rock Cafe Bengaluru
Was für ein Abend. Fing ja damit an, daß wir nach erfolgreichem Messeabbau noch was Essen gehen wollten. Da die Hälfte der Kollegen später kam, hab ich mich ins Bett gelegt und ein bischen ferngesehen, bis mir irgendwer sagt, wanns los geht. Kurz vor 10 klingelt das Telefon - ja, wir stehn jetzt unten in der Lobby und wollen los? Ja hallloooo, wollen wir beim nächsten Mal vielleicht noch ein bischen später Bescheid sagen?Naja, mußten die Herrschaften halt warten, bis ich angezogen war. Um viertel nach 10 waren wir dann im Hard Rock Cafe (ist gleich um die Ecke vom Hotel), haben auch gleich einen Tisch bekommen, das war ja noch erfreulich. Dann hat erstmal der Kellner rumgestreßt, daß ja gleich die Küche dichtmacht und wir besser ein bischen zackig ordern sollten. Naja, kann man ja einsehen, war ja auch nicht mehr die Prime-Dinner-Time. Also schnell eine Runde Burger bestellt und ein paar Pints lokales Helles vom Faß. 'Gibt's heut nicht'. Hat der Kellner gesagt (in Englisch natürlich). An einem Samstag abend. In einem Hardrock Cafe. Kein Faßbier. Ja, hallo, geht's noch? Na gut, dann eben Flaschenbier. Halbe Menge, natürlich flaschenüblich geschmacksreduziert, aber zum vollen Preis. Dann kamen die Burger, die waren lecker, wir aßen, alles war gut. Bis viertel nach 11. Dann kam der Kellner und nahm die letzte Bestellung auf.
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Is. Klar.
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Echt?
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Echt.
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Im Hardrock Cafe.
In Bangalore.
Samstags abends.
Im Hard. Rock. Cafe. Nicht daß es hier irgendwelche Mißverständnisse gibt.
Haben dann kopfschüttelnd die letzte Runde Cocktails, Longdrinks und Scotch bestellt und uns in unser Schicksal ergeben. Das stand dann um 23:35, 15 Minuten nach Einschalten der Innenraumbeleuchtung in Form eines massigen, dunkelhäutigen Inders Marke Bad Motherfucker bei uns am Tisch und meinte, daß sie jetzt schließen würden, ungeachtet der Tatsache, daß von unseren bestellten Drinks noch 75% in den Gläsern lagerten, statt sich verdauen zu lassen. Wir haben dann behauptet, wir würden ja nur noch schnell austrinken, und das Spiel wiederholte sich dann im 2-Minuten-Takt bis um dreiviertel zwölf. Bis dahin hatten sich dann 4 düstere Gestalten um unseren Tisch versammelt um uns rauszuekeln. Wär ja auch gar kein Problem mit den 50 Restprozenten unserer Getränke, die dürften wir gerne mitnehmen. In diesen formschönen roten, beschichteten Zellulosecontainern, die man uns darbot. Dann sind wir kopfschüttelnd aufgestanden und gegangen.
Thursday, November 20, 2008
Demo!
oberesten Stock unserer Halle haben ihren Unmut kundgetan, daß die
Messeleitung sie voll untern Tisch gezogen hätte, weil Ihre Stände ja
soweit weg wären und da nie jemand hinkäme. Na und? Bei uns ist es
alle 60 Minuten unmöglich, ein Kundengespräch zu führen, wenn man
nicht grade die Angewohnheit hat, Leute, von denen man Geld haben
will, aus voller Kehle anzubrüllen.
Aber so eine Demo ist natürlich mal eine prima Gelegenheit mit der
fetten Kamera um den Block zu ziehen und Demonstranten abzulichten.
Einmal hatte ich mich grade so schön in Position gebracht und
angelegt, als sich so ein dämlicher Kerl direkt vor meine nicht grade
leicht zu übersehende Kamera stellt und selbst ein Foto schiessen
will. Anstatt ihm mit dem Tele einen neuen Scheitel zu ziehen hab ich
mich dann aber an meine gute Erziehung erinnert und ihn einfach mal
dezent fotografiert. Serienbilder. 6 Stück pro Sekunde. Nach 2.66
Sekunden hat er sich dann anscheinend schon gefragt, was denn dieses
klacklacklacklack hinter seinem Ohr soll und einen Schritt beseite
gemacht. Hat natürlich geguckt, als wärs eine Unverschämtheit, daß ich
da auch fotografieren wollte und dann auch noch als erster da war.
Echt, manchmal frag ich mich, wieweit dieses Land wohl wäre, wenn die
Briten ihnen nicht Feuer und das Rad gebracht hätten.
One of these days
sich, was für ein Schwein es geschafft hat, seine Scheiße über die
gesamte Toilettenwand zu verteilen. Und wenn man dann vorsichtig nach
dem Toilettenpapier greift und die Rolle samt Halter in den Eimer mit
benutztem Klopapier fällt, denkt man: gut daß ich noch eine eigene
Rolle mitgebracht habe...
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Älle Rechtschreibfehler gehören der Textvervollständigung von Apple!
Wednesday, November 19, 2008
Wo bin ich?
Kamera stehe. Aber ich wollte doch mal zeigen, wo wir eigentlich sind.
Ganz hinten rechts, zwischen den beiden oberen Leuchtstoffröhren im
Lupenbild, kann man nämlich mit etwas Phantasie noch eine Ecke von
unserem Vorführgerät ausmachen.
Tuesday, November 18, 2008
Halbzeit!
gegenüber steht. 20 Minuten pro Stunde Dauerlärm, falls ich das nicht
schonmal erwähnt habe, aber immerhin sind jetzt 4 von 8 Tagen rum.
Ich frag mich, wieso eigentlich kaum jemand, dem ich meine Kamera in
die Hand drücke, es schafft ein scharfes Foto zu schiessen. So schwer
kanns doch nicht sein, den rot blinkenden Punkt in der Mitte auf das
Motiv (hier: mich) zu legen, oder?
Sunday, November 16, 2008
meine aktuelle Position
http://maps.google.com/maps?q=12.975605,+77.599719
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Älle Rechtschreibfehler gehören der Textvervollständigung von Apple!
Hier bin ich
Webstühlen. Ernsthaft, die Finger machen einen Krach, daß man seine
eigenen Gedanken nicht mehr hört. Und das für 20 Minuten pro Stunde.
Friday, November 14, 2008
Kann losgehen
Thursday, November 13, 2008
Welcome to India
Und eins solltet Ihr Euch merken, auch wenn Ihr meint, das wär ja nur hier so: diese Pappnasen, die von Technik, strukturierter Arbeitsweise, Effizienz und Englisch ungefaehr soviel Ahnung haben wie ne Kuh vom Bolzenschussgerät, die gehn ans Telefon wenn Ihr die Hotline von Eurem Telefonanbieter oder IT-Service anruft. Denkt da mal drüber nach.
So, aber genug Inder-Bashing, es gibt ja durchaus auch ein paar nette, intelligente und fleissige Exemplare. Ausserdem muss ich ja von meinen eigenen Heldentaten berichten. Zum Beispiel, als wir festgestellt haben, daß man uns zwar einen Luftdruckschlauch verlegt hatte, aber leider nicht in unseren Stand sondern hinter die Rückwand. Und um den in unseren Stand reinzukriegen haette man entweder drei Stunden warten können, bis der nächste Arbeitstrupp kommt und sich gegenseitig beim Nachdenken über dieses Problem zuschaut, oder man nimmt sich eine Bohrmaschine und bohrt solange kleine Löcher in die Rückwand bis man ein großes Loch hat. Löcherbohren ist nämlich eine kommutative Operation. Oder eine additive?
Als das Loch dann in der Wand war und wir an den Schlauch rankamen, haben wir Bekanntschaft mit Murphy's Gesetz vom Druckluftschlauch und dem Starkstromverteilerkasten gemacht: Ein Druckluftschlauch, der die Möglichkeit hat, sich unwiderruflich unter einem Starkstromverteilerkasten in einem unzugänglich Raum zu verkeilen wird dies unter allen Umständen tun.
Leider war der Raum hinter unserem Stand in der Tat so unzugänglich, daß wir wirklich keinen Inder gefunden haben, den man da hätte reinkriechen lassen können, selbst wenn man die Risiken, die mit dem Rumkriechen an besagter Starstromquelle mal großzügig vernachlässigt hätte. Also hab ich kurzerhand das Teilstück von der Wand, die 5 Inder in stundenlanger Kleinarbeit zusammengeschraubt hatte, wieder rausgenommen und den Schlauch aus seiner mißlichen Lage befreit. Das gab den Kollegen Standbauern dann auch später die Gelegenheit, hinter dem Stand eine Stromquelle für uns abzugreifen - ich frage mich ja immer noch, was die wohl gemacht hätten, wenn ich die Wand nicht zerlegt haette.
So, zum Abschluß, bevor ich nach zwei nahezu schlaffreien Tagen endlich mal ins Bett falle, gibt's jetzt aber auch noch was Positives von hier: Kochen können die saugeil hier. Beim Abendessen im Hotel wollte ich gar nicht aufhören mit Essen. Aber als die anderen (mein exophoner Kollege ist übrigens auch wieder mit am Start) dann ins Bett gegangen sind, hab ich auch mal die Rechnung kommen lassen.
In diesem Sinne: 'nacht!
Tuesday, November 11, 2008
Sunday, November 2, 2008
Endlich...
fahrplanmäßig nach Essen gefahren sind, dachte ich ja schon, ich wär
im falschen Film.






