Friday, April 27, 2007
Das Wunder von Shanghai
Aber was soll ich sagen. Ich habs geschafft. Fast alles in den Koffer gestopft bis er platzte, zweimal draufgesprungen und dann ging er zu. Der einzige Wermutstropfen war dann aber leider kein Wermut, sondern Whisky. Der stand naemlich noch draussen. Hab lange hin und herueberlegt, ob man einen 16jaehrigen, doppeltgereiften Lagavulin in der numerierten Distillers Edition hier so halbvoll fuers Personal stehen lassen kann und dann schweren Herzens beschlossen, das Risiko von 20 Kilo Waesche mit Whiskyaroma in Kauf zu nehmen. Also den ganzen Koffer nochmal vorsichtig abgestastet und -geklopft, auf Hohlraeume untersucht, umgeschichtet und tatsaechlich die Flasche noch reingekriegt.
Morgen in der Bahn freun die sich sicher, wenn ich da eine Alkoholfahne morgens um 7 hinter mir herziehe...
In diesem Sinne verabschiede ich mich dann mal aus China, hoffe das Lesen hat Euch ein bischen Spass gemacht und sag mal bis bald im echten Leben.
Euer Joern
Thursday, April 26, 2007
Letzter Tag
So. Und jetzt denken wir mal dran, wie schoen das waer, um diese Zeit einfach mal nur zu schlafen.
Scheisse.
Tuesday, April 24, 2007
Sick Day
Oh, falls es jemand interessiert, was in der Serie passiert, hier gibt's eine hervorragende Zusammenfassung jeder Folge:
http://why24sucks.blogspot.com
Thursday, April 19, 2007
Fuehrungsqualitaeten
"Wir koennen das Problem nur auf zwei Arten loesen. Die dritte habe ich nicht verstanden und mag sie deswegen nicht."
Sinngemaess aus dem chinenglischen uebersetzt.
Tuesday, April 17, 2007
Total beknackt
Deswegen war ich dann sehr erleichtert, als er die korrekte Ausfahrt genommen hat und mich letztendlich an der Kreuzung vor dem Hotel rausgelassen hat. Hatte vorher schon ueberlegt, ob man ihm denn jetzt Geld dafuer anbieten kann, oder ob er dann wohl toetlich beleidigt waer, aber beim Aussteigen hab ich ihm dann man nen Zwanziger hingehalten und fragend geguckt. Da schaut der Typ mich voellig entsetzt an und schuettelt den Kopf, aber das gehoert ja so, immer erstmal ablehnen. Ich halt ihm also weiter den Schein unter die Nase, er nimmt ihn immer noch nicht, und zum Schluss hab ich mir dann gedacht, dann eben nicht. Steck das Geld wieder ein und will grade die Tuer zumachen, da faengt der Fahrer an zu quasseln und zeigt mir 40 an. 40? 40 Yuan fuer ne Fahrt, die mich im Taxi 20 gekostet haette? Die ich sogar dank Quittung erstattet bekommen haette? Ich glaub es hakt. Das hab ich ihm auch genau so in Englisch erklaeutert, er wurde immer lauter, ich hab ihm nochmal die 20 hingehalten als mein aeusserstes Angebot, und schliesslich hat er sie dann genommen. Soll froh sein, dass er ueberhaupt noch was gekriegt hat.
Ok, Lektion gelernt. Privatautos sind Bah!
Monday, April 16, 2007
Chinesische Telefonzelle
Hab in Peking erstmals Telefonzellen gesehen. Haette ich mir ja denken koennen, dass ich da nicht ganz reinpasse...
Monday, April 9, 2007
Heimflug von Peking
Zweiter Versuch, 40 Minuten später: "Jung, Du biss viel zu spät, Dein Flug war gestern". Bittewas? War aber richtig, die Pappnasen bei elong.net haben mir tatsächlich ein Ticket für gestern ausgestellt. Ich also auf zum Ticketschalter und erstmal umbuchen. Beim dritten Mal hat's dann endlich geklappt. Aber da frag ich mich doch, ob der ganze Aufwand mit Anrufen und Rückfragen nach der Internetbestellung wirklich so effizient und zuverlässig ist...
I'm Flieger hatte ich dann tatsächlich einigermassen Platz und wir mußten diesmal auch nur eine Stunde auf die Startfreigabe warten, nachdem mal wieder zwei Fluggäste zu spät kamen.
Und kurz vor dem Start mußte ich doch nochmal kurz an der allgemeinen Intelligenz der Menscheit an sich zweifeln, als überall I'm Flieger noch fröhlich die Händis bimmelten. Ich meine, ich glaube auch nicht wirklich, daß so ein Händi tatsächlich ein Flugzeug zum Absturz bringen kann, aber wenn auch nur die geringste Chance dazu besteht, dann mach ich das Ding doch lieber aus. Oder seh ich da was falsch?
Letzter Tempeltag
Hab übrigens festgestellt, daß man mit Kopfhöhrern I'm Ohr deutlich seltener auf der Straße angequatscht wird. Heute hat es nur einer mal so halbherzig versucht.
Zur Feier des letzten Tages bin ich heute mal Ubahn gefahren. Hatte ich bisher noch nicht gemacht. War aber nicht soo aufregend anders als in Shanghai, nur statt der dort üblichen Kartenlesegeräte gab's hier Papiertickets und eine händische Abreißerin.
Sightseeingtechnisch gab's heute den Lama- und den Konfuziustempel auf dem Programm. Ersterer unterschied sich nicht besonders von den hundert anderen Tempeln, die ich hier schon gesehen habe (von der 18 Meter hohen Buddha-Statue und der kleinen tibetianischen Buddhächen-Ausstellung mal abgesehen. Und letzterer war eine große Baustelle und alle Gebaeude waren I'm Umbau und nicht für Besucher geöffnet. Eintritt hat er natürlich trotzdem gekostet.
Friday, April 6, 2007
Email-Test
War gestern in der verbotenen Stadt sightseeen, hier ist die Zusammenfassung:
Kunststudenten, die mich angesprochen haben und mich in eine Ausstellung schleppen wollten: 7
Englischsstudenten, die mich angesprochen haben und mit mir irgendwohin gehen wollten: 1
'Hello'-Rufer mit unbekanntem Anliegen, die ich ignoriert habe: 25654125
Gesehene Deosorten im Supermarkt: 1
Thursday, April 5, 2007
Donnerstag, 5.4.
13:30 Ich hab es doch gewußt. Der sack vor mir wartet nicht mal bis zum Start bis er seine Rückenlehne zurückklappt. Und das einzige Argument zu seiner Verteidigung ist, daßwir schon 90 Minuten auf den Start warten...
19:00 Na, das ist ja ganz grosses Tennis hier. Hab den Stadtplan von Peking bei Ericsson liegengelassen und bin erstmal ne halbe Stunde rumgerannt, ohne mein Hotel zu finden. Hab natuerlich so eine billige Absteige in irgeiner Seitenstraße genommen, die auf meinem Stadtplan nicht drauf ist.
Und jetzt sitz ich hier bei irgendsonem Taxifahrer und hoffe, daß der den Weg kennt...
23:00 Abendessen gab's beim Pekingentenspezialrestaurant. Wir (Yanrong, Bekannte aus MG, hat da studiert) und ich haben auch gleich mal eine halbe bestellt, aber ich war schon ein bischen enttäuscht über das homeopathische Fleischhäuflein das der Koch uns von dem großen Vogel runtergeschnippelt hat. War aber superlecker und wir hatten ja noch mehr bestellt, deswegen ging's auch mit dem Sattwerden.
Der Hammer war dann der Klobursche in der Toilette. Stand nur rum als ich reinkam und als ich zum Fingerwaschen antrat hat er mir das Wasser aufgedreht, die Seife gezeigt und ein Handtuch gereicht. I'm nachhinein war ich echt froh, daßer mir nicht den Hintern abgeputzt hat...
Wednesday, April 4, 2007
Neulich beim Onkel Doktor
mir nicht wehgetan (hab sie ja auch immer gebremst, wenn sie ihre Finger neben meiner Wirbelsäule versenken wollte) und hinterher war ich tatsächlich deutlich schmerzfreier im Rücken.

