Aufstehen um halb acht, schnell duschen bevor die Meuten dass Bad einsauen (war mal wieder faellig nach ueber 48 Stunden) und dann auf zum Fruehstuecken. Lecker, aber sehr wenig. Morgen bestell ich zweimal Fruehstueck
Heute gabs ein bischen Lima zu sehen. Eine Kirche, eine Kathedrale, den Plaza Mayor und das Inquisitionsmuseum. Und sehr viele Banken und Geldautomaten, bis alle genug Kohle zusammenhatten.
Also nicht so wirklich viel, aber dafuer wissen wir jetzt, dass Lima ein dreckige und nicht sonderlich huebsche Stadt ist. Ausser bei Nacht vielleicht, die angestrahlten Gebaeude machen schon was her.
Weil ich zwischendurch von dem ganzen Geldautomatenmarathon ein bischen Hunger gekriegt hatte, hab ich mir auf Michaels Anraten an einer Strassenecke ein Empana bestellt, das ist eine Teigtasche die in meinem Fall mit Huehnchen und Zwiebeln und sehr leckerer Sosse gefuellt war. Haett ich glatt noch mehr von essen koennen, zumal man die ja quasi billigst anchgeschmissen bekam. Ueberhaupt ist Essen hier recht guenstig: Fruehstueck gibts fuer um die 4-5 Sol (etwas ueber ein Euro), ein ueppiges Mittag- und Abendessen kostet 5-8 Sol. Da kann man nicht meckern.
Abends sind wir dann per Bus auf einen kleinen Berg inmitten der Stadt hochgetuckert, auf dem erstens ein ziemlich hell leuchtendes "Gipfel"-Kreuz stand und von dem man einen recht umfassenden Blick auf die ganze Stadt hatte. Wenn man sich denn erstmal von der Hinfahrt erholt hatte, der Bus kaempfte sich da ziemlich steile und bemerkenswert ungesicherte Strassen arauf, auf einer Seite immer ein steiler Abhang aus Geroell. Ob man die ganze Stadt sehen konnte, weiss ich allerdings nicht, die Lichter verblassten nach ein paar Kilometern im Dunst.
Nachdem wir es heil wieder bis unten geschafft hatten, haben wir in einer Kneipe um die Ecke vom Hotel dann noch ein Bierchen genommen, und die besonders hungrigen auch noch ein kleines Sandwich. Meins war ein Sandwich Royal, was ich mal auf gut Glueck bestellt hatte, und bestand aus einem Hamburgerbroetchen mit einer gewaltigen Fuellung aus Fleischscheibe, Wuerstchenstriefen, Gruenzeug und... Pommes! Die musste ich erstmal einzeln rausoperieren, bevor ich daran denken konnte, das Gebilde in den Mund zu schieben. War aber nicht schlecht.
Um neun oder halb zehn lagen wir dann im Bett. Gefuehlte Zeit: Viel spaeter.
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