Heute morgen gabs Fruehstueck extra fuer uns um halb 8. Um 8 standen wir dann unten an der Strasse um Taxis einzufangen und uns zum Busterminal bringen zu lassen. Von den drei Taxen habens leider nur zwei auf Anhieb geschafft, das richtige Terminal anzufahren, so dass wir dann ein paar kleinere Panikattacken durchmachen mussten, bis die letzten endlich am Bus waren.
Die Fahrt nach Nazca hat dann ungefaehr 7 Stunden gedauert. War eher ereignislos, wir sind nur einmal zwischendurch aus dem Bus gelassen worden um ein bischen Ballast abzuwerfen und uns die Beine zu vertreten. Je spaeter der Tag wurde, desto waermer wurde es im Bus, eine Klimaanlage gabs wohl leider nicht. War ziemlich froh, als wir endlich angekommen sind. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich Michaels Vorhersage was die Unterhaltung im Bus anging, als voellig korrekt herausstellte: es wurden Videos in Spanisch mit Kastellanischen Untertiteln gezeigt, und zwar in fast ohrenbetaeubender Lautstaerke. Besonders der Pate glaenzte mit lautsprecherzerfetzenden Ballereiorgien.
Jetzt haben wir erstmal Quartier in Nazca bezogen, in einem sehr schoenen kleinen Hostel mit sauberen Doppelzimmer und einem Internetcafe. Was will man mehr. Gleich gehen wir essen, und bestimmt auch wieder ein Bierchen trinken und morgen fliegen wir ueber die Geoglyphen von Nazca. Durch die sind wir zwar vorhin auch schon gefahren, die Panamerikana zieht sich da mitten durch, aber da konnte man natuerlich nichts erkennen. Nur einmal dachte ich, eine grade Linie zu sehen, als sie die Strasse kreuzte.
Monday, July 31, 2006
Sunday, July 30, 2006
Weiterreise
Bin einigermassen ausgeschlafen aufgewacht, nach 4 oder 5 Stunden Schlaf auf der Cafebank am Flughafen. Fruehstueck gabs bei McDonalds, die das gar nicht mal so uebel hingekriegt haben. Danach gings dann weiter Richtung Ecuador, leider war das Flugzeug nicht ganz so komfortabel wie das auf dem Weg nach Madrid. Da gabs naemlich fuer jeden Sitz einen Bildschirm mit Fernsteuerun, o man sich Filme, Musik oder Spiele aussuchen konnte. Diesmal gabs aber leider nur Gruppenunterhaltung auf dem Allermannsfernsehern, und dabei haben sie die Filmchen auch noch mehrfach gezeigt.
Nach 11 Stunden Flug kamen wir dann in Ecuador an. Da durften wir dann mal wieder eine halbe Stunde Schlangestehen, unser Gepaeck durchleuchten lassen und gleich wieder in die Abflugsecke. Noch zwei Stunden spaeter waren wir dann in Lima, wieder mit multiplem Anstehen und endlich waren wir am Ausgang, wo Michael, unser Guide, auf uns wartete. Leider ohne Bus, aber dafuer gab es ja massig Taxis am Flughafen. In einem solchen rollenden Schrotthaufen haben wir uns dann durch ein paar weniger attraktive limatische Grossstadtteile zum Hotel Espana kutschieren lassen, was im Reisefuehrer als "einfach" bezeichnet wurde. Nicht ganz zu Unrecht. Wenn ich davon zu Hause erzaehle, muss ich wohl ein bischen beschoenigen, sonst laesst meine Mutter mich nie mehr mit Wavereisen wegfahren. Das Zimmer war ok, aber die Baeder verlangen doch nach heftigem Herunterschrauben meiner hygienischen Standards.
Nachdem wir uns einquartiert hatten, waren wir noch schnell ein Kennenlernbier mit Michael trinken und dann gings endlich ins Bett.
Nach 11 Stunden Flug kamen wir dann in Ecuador an. Da durften wir dann mal wieder eine halbe Stunde Schlangestehen, unser Gepaeck durchleuchten lassen und gleich wieder in die Abflugsecke. Noch zwei Stunden spaeter waren wir dann in Lima, wieder mit multiplem Anstehen und endlich waren wir am Ausgang, wo Michael, unser Guide, auf uns wartete. Leider ohne Bus, aber dafuer gab es ja massig Taxis am Flughafen. In einem solchen rollenden Schrotthaufen haben wir uns dann durch ein paar weniger attraktive limatische Grossstadtteile zum Hotel Espana kutschieren lassen, was im Reisefuehrer als "einfach" bezeichnet wurde. Nicht ganz zu Unrecht. Wenn ich davon zu Hause erzaehle, muss ich wohl ein bischen beschoenigen, sonst laesst meine Mutter mich nie mehr mit Wavereisen wegfahren. Das Zimmer war ok, aber die Baeder verlangen doch nach heftigem Herunterschrauben meiner hygienischen Standards.
Nachdem wir uns einquartiert hatten, waren wir noch schnell ein Kennenlernbier mit Michael trinken und dann gings endlich ins Bett.
Lima
Aufstehen um halb acht, schnell duschen bevor die Meuten dass Bad einsauen (war mal wieder faellig nach ueber 48 Stunden) und dann auf zum Fruehstuecken. Lecker, aber sehr wenig. Morgen bestell ich zweimal Fruehstueck
Heute gabs ein bischen Lima zu sehen. Eine Kirche, eine Kathedrale, den Plaza Mayor und das Inquisitionsmuseum. Und sehr viele Banken und Geldautomaten, bis alle genug Kohle zusammenhatten.
Also nicht so wirklich viel, aber dafuer wissen wir jetzt, dass Lima ein dreckige und nicht sonderlich huebsche Stadt ist. Ausser bei Nacht vielleicht, die angestrahlten Gebaeude machen schon was her.
Weil ich zwischendurch von dem ganzen Geldautomatenmarathon ein bischen Hunger gekriegt hatte, hab ich mir auf Michaels Anraten an einer Strassenecke ein Empana bestellt, das ist eine Teigtasche die in meinem Fall mit Huehnchen und Zwiebeln und sehr leckerer Sosse gefuellt war. Haett ich glatt noch mehr von essen koennen, zumal man die ja quasi billigst anchgeschmissen bekam. Ueberhaupt ist Essen hier recht guenstig: Fruehstueck gibts fuer um die 4-5 Sol (etwas ueber ein Euro), ein ueppiges Mittag- und Abendessen kostet 5-8 Sol. Da kann man nicht meckern.
Abends sind wir dann per Bus auf einen kleinen Berg inmitten der Stadt hochgetuckert, auf dem erstens ein ziemlich hell leuchtendes "Gipfel"-Kreuz stand und von dem man einen recht umfassenden Blick auf die ganze Stadt hatte. Wenn man sich denn erstmal von der Hinfahrt erholt hatte, der Bus kaempfte sich da ziemlich steile und bemerkenswert ungesicherte Strassen arauf, auf einer Seite immer ein steiler Abhang aus Geroell. Ob man die ganze Stadt sehen konnte, weiss ich allerdings nicht, die Lichter verblassten nach ein paar Kilometern im Dunst.
Nachdem wir es heil wieder bis unten geschafft hatten, haben wir in einer Kneipe um die Ecke vom Hotel dann noch ein Bierchen genommen, und die besonders hungrigen auch noch ein kleines Sandwich. Meins war ein Sandwich Royal, was ich mal auf gut Glueck bestellt hatte, und bestand aus einem Hamburgerbroetchen mit einer gewaltigen Fuellung aus Fleischscheibe, Wuerstchenstriefen, Gruenzeug und... Pommes! Die musste ich erstmal einzeln rausoperieren, bevor ich daran denken konnte, das Gebilde in den Mund zu schieben. War aber nicht schlecht.
Um neun oder halb zehn lagen wir dann im Bett. Gefuehlte Zeit: Viel spaeter.
Heute gabs ein bischen Lima zu sehen. Eine Kirche, eine Kathedrale, den Plaza Mayor und das Inquisitionsmuseum. Und sehr viele Banken und Geldautomaten, bis alle genug Kohle zusammenhatten.
Also nicht so wirklich viel, aber dafuer wissen wir jetzt, dass Lima ein dreckige und nicht sonderlich huebsche Stadt ist. Ausser bei Nacht vielleicht, die angestrahlten Gebaeude machen schon was her.
Weil ich zwischendurch von dem ganzen Geldautomatenmarathon ein bischen Hunger gekriegt hatte, hab ich mir auf Michaels Anraten an einer Strassenecke ein Empana bestellt, das ist eine Teigtasche die in meinem Fall mit Huehnchen und Zwiebeln und sehr leckerer Sosse gefuellt war. Haett ich glatt noch mehr von essen koennen, zumal man die ja quasi billigst anchgeschmissen bekam. Ueberhaupt ist Essen hier recht guenstig: Fruehstueck gibts fuer um die 4-5 Sol (etwas ueber ein Euro), ein ueppiges Mittag- und Abendessen kostet 5-8 Sol. Da kann man nicht meckern.
Abends sind wir dann per Bus auf einen kleinen Berg inmitten der Stadt hochgetuckert, auf dem erstens ein ziemlich hell leuchtendes "Gipfel"-Kreuz stand und von dem man einen recht umfassenden Blick auf die ganze Stadt hatte. Wenn man sich denn erstmal von der Hinfahrt erholt hatte, der Bus kaempfte sich da ziemlich steile und bemerkenswert ungesicherte Strassen arauf, auf einer Seite immer ein steiler Abhang aus Geroell. Ob man die ganze Stadt sehen konnte, weiss ich allerdings nicht, die Lichter verblassten nach ein paar Kilometern im Dunst.
Nachdem wir es heil wieder bis unten geschafft hatten, haben wir in einer Kneipe um die Ecke vom Hotel dann noch ein Bierchen genommen, und die besonders hungrigen auch noch ein kleines Sandwich. Meins war ein Sandwich Royal, was ich mal auf gut Glueck bestellt hatte, und bestand aus einem Hamburgerbroetchen mit einer gewaltigen Fuellung aus Fleischscheibe, Wuerstchenstriefen, Gruenzeug und... Pommes! Die musste ich erstmal einzeln rausoperieren, bevor ich daran denken konnte, das Gebilde in den Mund zu schieben. War aber nicht schlecht.
Um neun oder halb zehn lagen wir dann im Bett. Gefuehlte Zeit: Viel spaeter.
Friday, July 28, 2006
Auf gehts
Abflugstag. Alles und mal wieder viel zu viel gepackt. Benjy abgegeben, Blumen abgegeben und die Post versorgt. Wasser und Stromverbraucher sollten hoffentlich alle aussein. Aber rein statistisch gesehen sollten weder der Kuelschrank noch das Wasserbett nach all den Jahren ploetzlich spontan explodieren...
Im Zug nach Frankfurt bin ich dann auch gleich mal von einer anderen Rucksacktouristin angesprochen worden, einer kleinen Amerikanerin auf Europastaedtetournee. Bis Berlin wollte sie noch kommen, aber wenn die Bahn so weitermacht, hat sie wohl keine Chance. Hat in Koeln schon ihren Anschlusszug verpasst. Immerhin hat sie ihn in Frankfurt wieder eingeholt.
Am Fluhafen hab ich sowohl den LAN Schalter wie auch die kilometerlange Schlange recht zuegig gefunden. Die anderen Mitreisenden, die sich das Deckblatt vom Wavekatalog auf die Taschen geklebt hatten leider nicht. Was wohl an deren akuter Abwesenheit lag. Hab mich dann einfach mal angestellt um der Dinge zu harren die denn dann kommen, und das waren nach gar nicht vielen Minuten Jessy und Markus. Die haben mein selbstgebasteltes Wave-Schild naemlich erkannt. Kurz darauf haben wir dann noch Steffi und Georg aufgegabelt ("Hallo Ihr Rucksacktouris!! Wave??") und so war die erste halbe Gruppe schonmal zusammen. Den Rest (Nadja, Ralph, Patricia, Detlev und Monika) haben wir dann beim Checkin aufgegabelt, wo wir zum xtenmal heute Schlangestehen durften. Nicht zum letzten Mal auf dieser Reise, aber nach den ganzen Pass- und Gepaeckkontrollen wurde es schon langsam auffallig.
Bis Madrid ist nicht mehr viel passiert, ausser dass wir mit einer Stunde Verspaetung losgeflogen sind. Da wurden wir dann laut Reiseplan von Antonio am Ausgang eingesammelt und zum Hotel gefahren und... ach ja, laut Reiseplan. Der stimmte aber eh nicht und Antonio glaenzte mit Abwesenheit. Wie unser Hotel, das war auch nicht da. Nach einer Stunde des Wartens oder zwei haben wir uns dann ein gemuetliches Eckchen auf dem Madrider Flughafen ausgsucht und da geschlafen. Ging eigentlich auch, nur die Klimaanlage war ein bischen uebereifrig und unsere Schlafsaecke natuerlich im aufgegebenen Gepaeck.
Im Zug nach Frankfurt bin ich dann auch gleich mal von einer anderen Rucksacktouristin angesprochen worden, einer kleinen Amerikanerin auf Europastaedtetournee. Bis Berlin wollte sie noch kommen, aber wenn die Bahn so weitermacht, hat sie wohl keine Chance. Hat in Koeln schon ihren Anschlusszug verpasst. Immerhin hat sie ihn in Frankfurt wieder eingeholt.
Am Fluhafen hab ich sowohl den LAN Schalter wie auch die kilometerlange Schlange recht zuegig gefunden. Die anderen Mitreisenden, die sich das Deckblatt vom Wavekatalog auf die Taschen geklebt hatten leider nicht. Was wohl an deren akuter Abwesenheit lag. Hab mich dann einfach mal angestellt um der Dinge zu harren die denn dann kommen, und das waren nach gar nicht vielen Minuten Jessy und Markus. Die haben mein selbstgebasteltes Wave-Schild naemlich erkannt. Kurz darauf haben wir dann noch Steffi und Georg aufgegabelt ("Hallo Ihr Rucksacktouris!! Wave??") und so war die erste halbe Gruppe schonmal zusammen. Den Rest (Nadja, Ralph, Patricia, Detlev und Monika) haben wir dann beim Checkin aufgegabelt, wo wir zum xtenmal heute Schlangestehen durften. Nicht zum letzten Mal auf dieser Reise, aber nach den ganzen Pass- und Gepaeckkontrollen wurde es schon langsam auffallig.
Bis Madrid ist nicht mehr viel passiert, ausser dass wir mit einer Stunde Verspaetung losgeflogen sind. Da wurden wir dann laut Reiseplan von Antonio am Ausgang eingesammelt und zum Hotel gefahren und... ach ja, laut Reiseplan. Der stimmte aber eh nicht und Antonio glaenzte mit Abwesenheit. Wie unser Hotel, das war auch nicht da. Nach einer Stunde des Wartens oder zwei haben wir uns dann ein gemuetliches Eckchen auf dem Madrider Flughafen ausgsucht und da geschlafen. Ging eigentlich auch, nur die Klimaanlage war ein bischen uebereifrig und unsere Schlafsaecke natuerlich im aufgegebenen Gepaeck.
Nix wie weg
So. Alles gepackt, Blumen und Benjy in treue Hände gegeben, jetzt kanns losgehen. Weiss noch nicht, wie oft ich in Peru Internet habe, also kanns ein bischen dauern, bis hier wieder was passiert ;-)
Machts gut, bis die Tage!
Machts gut, bis die Tage!
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